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Winterjoggen – Sport für harte Männer

Gesund und fit sein – das möchte man natürlich auch im Winter. Kein verkrümeln auf dem gemütlichen Sofa, das Workout ruft. Doch während die Mehrzahl der Männer, die dann aber immer wieder als „Weicheier“ beschimpft werden, ins Fitnessstudio aufs Laufband geht, wagen es viele Männer auch und Joggen auf ihrer normalen Tour draußen in der freien Natur.

Bestens gerüstet durch die körpereigene Abwehr

Grundsätzlich ist es kein Problem, wenn man draußen Joggen geht, denn Temperaturen bis zu -15 °C kann der menschliche Körper gut bewältigen. Gefährdet sind jedoch die Bronchien und die Lunge, denn mit den kalten Luftmassen wir das fein verästelte und komplexe System dieser inneren Organe nicht so einfach fertig. Dies trifft vor allem auf untrainierte Jogger zu. Doch an sich schützt bzw. stützt die Struktur und die natürliche Leistungsfähigkeit der menschlichen Bronchien gerade beim Joggen im Winter den Körper. Gesund sein muss das Bronchialsystem allerdings. Bei kranken Menschen besteht dann schon wieder die Gefahr, dass die Kälte die Gesundheit angreifen kann. Und zwar besteht bei regelmäßigem Joggen im Winter bei eisigen Temperaturen durchaus die Gefahr von einer chronischen Bronchitis.

Gefahren

Weitere Gefahrenquellen können beim Joggen im Winter sein:

  • Falsches Atmen (insbesondere Einatmen)
  • Trockene Schleimhäute
  • Feinstaub

Daher wird geraten, dass im Winter fernab von Hauptverkehrsstraßen dem Joggen nachgegangen werden sollte. Dann ist der Körper nicht so sehr den Mikroschadstoffen ausgesetzt. Und dass die Schleimhäute nicht austrocknen, sollte durch die Nase eingeatmet werden beim Joggen im Winter. Gefährlich ist die kalte Winterluft beim Joggen auch für das Herz. Joggen kann dann leicht kontraproduktiv werden. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit beim Joggen größer, dass es zu Durchblutungsstörungen des Herzmuskels kommen kann. Die Gefahr besteht nämlich auch bei einem „starken Mann“, dass es zu einer sogenannten Angina Pectoris kommt. Es handelt sich hier um Beschwerden und Schmerzen im Brustraum, die auch in andere Körperteile ausstrahlen können, wie Schulterblätter, Oberkiefer und Oberbauch. Diese Symptome sind sehr gefährlich und können auch die Herzarterie krampfartig verengen.

Warm anziehen!

Auch wenn vor allem Männer denken, dass Sie durch ihre Körpermasse nicht leicht frieren und daher auch beim Joggen gegenüber Frauen einen Vorteil haben. stimmt das so nicht. Richtig warm anziehen müssen sich auch die Männer! Dennoch sind tatsächlich viele Jogger zu dick angezogen. Das subjektive Kälteempfinden können viele nicht so richtig einschätzen. Unterschätzt wird insbesondere, dass die Körpertemperatur beim Joggen schon nach wenigen Minuten enorm ansteigt. Der Zwiebellock ist beim Joggen ideal. So sollte der Mann, der im Winter Härte beweisen möchte, beim Joggen vor allem zuunterst Funktionsunterwäsche tragen. Diese absorbiert den Schweiß und transportiert ihn von der Haut weg. Darüber folgt eine wärmeisolierende Schicht, also ein kurz- oder langärmliges Funktionsshirt. Eine Funktionsjacke sollte dann als Wind- und Nässeschutz getragen werden. Eine Mütze oder eine Stirnwand tragen ist auch wichtig – gerade in dieser Hinsicht sollte keine Eitelkeit an den Tag gelegt werden!

Noch ein Tipp: Viel trinken!

Wie auch beim Joggen im Sommer ist es im Winter sehr wichtig, dass die Ernährung stimmt. Vor dem Lauf ist es sehr wichtig viel zu trinken. Doch nicht zu viel trinken. Denn zu viel Flüssigkeit liegt schwer im Magen. Das erschwert nur das Joggen. Über den Tag verteilt ist es wichtig die nötige Menge Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Das sind 2 bis 3 Liter am Tag. Für Jogger ist es auch wichtig, dass eine ausreichende Menge Kohlenhydrate konsumiert werden. Und eine gleichzeitige proteinreiche Ernährung sorgt dafür, dass sich die vom Joggen beanspruchten Muskeln schnell wieder regenerieren.

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