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Was regt Bartwachstum an?

Dass Männer nicht immer geduldig sind, das ist bekannt. Es gibt aber Dinge, zu denen benötigt man etwas Geduld. Wenn man sich einen Vollbart wachsen lassen möchte, muss man auch etwas Geduld mitbringen und dazu den Willen auch ein paar Pflegetipps beherzigen. Ein Problem kann das aber werden, wenn der Mann mit dem Wunsch nach einem Vollbart oder einem anderen Barttypen unter unregelmäßigem Bartwuchs leidet. Das liegt dann an den Genen. Ist der betroffene Mann unter 20 Jahre, dann besteht allerdings die Hoffnung, dass sich der zügige Bartwuchs noch irgendwann einstellt. Grund dafür ist, dass einige Männer „Spätzünder“ sind in dieser Hinsicht und die Barthaare, die sprießen noch recht dünn sind. Mit Anfang 20 ist man dann aber aus der Pubertät in dieser Hinsicht raus. Um regelmäßigen Bartwuchs zu beschleunigen kann der junge Mann aber folgendes tun: Und zwar seine Barthaare häufiger abrasieren. Dann werden aus den dünneren Barthaaren irgendwann dickere Barthaare. Zudem umgeht man so die Gefahr, dass der Bartwuchs irgendwie verfranst aussieht. Zudem werden die Barthaare mit jedem Mal abrasieren auch immer weicher und eben kräftiger. In Bezug auf die Bartdichte ist das wirklich ein sehr guter Tipp. Doch wichtig ist, dass der Mann nicht ständig in seinem Bart herumspielt. Vor allem sollte man nicht an den Barthaaren ziehen. Das irritiert die Haarwurzel. Und zwar zum Teil so stark, dass diese eventuell gar die Haarproduktion einstellt – für immer.

Testosteron

Mit dem Thema Haarwuchs haben sich natürlich auch schon Wissenschaftler befasst. Diese haben herausgefunden, dass das Männerhormon Testosteron im Blut einen maßgeblichen Einfluss hat auf das Haarwachstum und damit auch auf die Intensität des Bartwuchses. Herausgefunden hat man auch, dass junge Männer einen recht hohen Testosteronspiegel haben. Dieser dient vor allem dazu, dass die Fortpflanzung in jungen Jahren schon möglich ist. Am Ende der Pubertät hat der Testosteronspiegel seinen Höchststand erreicht und damit auch die Gewissheit, dass der Bartwuchs schnell voranschreitet. Die Betonung liegt auf Bartwuchs. Denn auf die Kopfbehaarung hat ein hoher Testosteronspiegel einen eher negativen Einfluss. Der Testosteronspiegel kann natürlich zwecks verstärktem Bartwuchs künstlich gesteigert werden. Es gibt entsprechende Hormonpräparate, die aber nicht nur die Barthaarstärke beeinflussen. Allerdings haben einige Hersteller inzwischen auch Präparate auf den Markt gebracht, die nicht auch die Kopfbehaarung wirken. Allerdings ist auch hier nicht eine 100prozentige Garantie gegeben, dass der Hormonanstieg dank dieser Präparate nicht letztlich doch zu verstärktem Haarausfall auf dem Kopf führt.

Ernährung

Um optimale Bartwuchsbedingungen zu schaffen raten Experten den von unregelmäßigem Bartwuchs betroffenen Männern allgemein zu einem gesunden Lebensstil mit viel Schlaf und zu einer ausgewogenen Ernährung. Diese sollte recht proteinreich sein. Unterstützen kann man das Wachstum der Haare aber auch zusätzlich mit Nahrungsergänzungsmitteln wie Biotin, Kieselerde, L-Cytein und mit B-Vitaminen. Proteinreich essen bedeutet für den Mann dabei, dass er viel Gemüse, Obst, Eier und Käse essen sollte.

Haarwuchsmittel

Eine weitere Möglichkeit, um den Bartwuchs anzuregen sind Haarwuchsmittel. Allerdings versteht man darunter nicht angebliche Wundermittel aus dem Reich der Hausapotheke, wie Knoblauch oder scharfer Senf, mit dem man die Haut unter dem Bart einreiben soll. Besser bzw. überhaupt wirken da schon Mittel, die im Handel erhältlich sind und auch ausgiebig getestet wurden, wie Mittel mit Wirkstoffen wie Minoxidil oder Finasterid. Die Erfolgsaussichten mit solchen Mitteln sind allerdings recht mager.

Therapien bei kreisrunden Bartlücken

Männern bereitet aber auch ein Problem, dass sie unter kreisrunden Bartlücken leiden. Dieses Phänomen geht einher mit dem kreisrunden kahlen Stellen am Kopf. Doch hier können inzwischen Ärzte betroffenen Männern Hoffnung machen, dass sie wenigsten keine kreisrunden Bartlücken mehr haben. Angeboten wird zum Beispiel eine hochdosierte Zinkbehandlung. Und auch das äußerliche Auftragen von Cortison bzw. die Unterspritzung der haarlosen Bereiche mit Cortison-Kristallsuspensionen führt zu Erfolgen. Gegen altersbedingte Bartlücken helfen diese Therapien allerdings nicht.

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