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Kalte Getränke fördern die Leistungsfähigkeit

Auch wenn Männer nicht gerne Studien lesen und lieber auf sich selbst bzw. ihren Körper vertrauen: In den letzten Jahren belegen immer wieder neue Studien, dass Sportler sehr viel mehr Leistung erbringen können, wenn Sie während des Trainings und auch im Wettkampf viele gekühlte Getränke zu sich nehmen. Damit wird gegen einen ausgesprochenen Aberglauben angegangen, nämlich den, dass kalte Getränke ungesund sind. Damit wiedersprechen die aktuellen Studien auch der bekannten Ayurveda-Lehre, dass kalte Flüssigkeiten die Verdauung stark nachteilig beeinflussen würden. Auch das kühle Getränke das Krebsrisiko erhöhen könnten oder sollen, kann nicht nachvollzogen werden. Es gibt hierfür keinen wissenschaftlichen Nachweis. Die Studien belegen dabei, dass sich die Körpertemperatur länger halten kann auf einem Niveau, wenn kalte Getränke dem Körper zugeführt werden. Dies verringert vor allem die hitzebedingte Erschöpfung und auch die Ermüdungserscheinungen des Körpers. Man wird leistungsfähiger und ausdauernder. Ebenfalls wissenschaftlich erwiesen ist, dass Männer sehr viel schneller schwitzen als Frauen, wenn sie schweißtreibende Aktivitäten durchführen wie Sport. Beim Männer „springt“ das für den Körper wichtige „Kühlsystem“ recht schnell an. Herausgefunden haben dies japanische Forscher. In der Studie wurde untersucht, wie schnell männliche und weibliche Probanden beim Standrad-Fahren ins Schwitzen kommen. Männer zeigten sich dabei sehr viel schneller „verschwitzt“. Ein Unterschied macht es natürlich, ob es sich um untrainierte oder trainierte Menschen handelt. Doch in beiden Fällen ist es so: Die Männer schwitzen sehr viel schneller. Grund dafür dürfte sein, dass der weibliche Körper einen geringeren Wasseranteil hat als der männliche Körper. Dies war schon lange bekannt. Denn die Männer mussten früher sehr schwere körperliche Arbeit leisten, wie das auf die Jagd gehen.

Flüssigkeitsverlust ausgleichen

Frauen haben allgemein einen besseren Sinn dafür, wie viel sie am Tag trinken. Männer vergessen das eher. Es ist aber sehr wichtig viel zu trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Denn unter einer stetigen Belastung wie beim Sport produziert der menschliche Körper Wärme und die Körpertemperatur erhöht sich. Wenn ein bestimmter Punkt überschritten wird, dann kommt es automatisch auch beim noch so durchtrainiertesten Mann zu Einbußen bei der Leistung. Auch dies können kalte Getränke wieder ausgleichen. Viele sagen sogar, dass die kalten Flüssigkeiten aus dem Grund dafür besser geeignet sind, weil sie schneller durch den Magen gleiten.

Kalte Getränke auch für Bodybuilder

Von diesem Effekt profitieren vor allem Ausdauersportler. Was ist aber mit Männern, die intensiv Bodybuilding betreiben? Für die gilt genauso, dass kalte Getränke sehr viel besser sind als warme. Denn der Anstieg der Körpertemperatur wird durch die Zufuhr von kühlen Getränken um bis zu 30 Minuten verzögert. Der Bodybuilder sollte natürlich nur gekühltes Wasser trinken. Andere Getränke stehen eh nicht auf dem Speiseplan von einem Bodybuilder.

Kalt trinken ja – doch was?

Sportler können ruhig auch andere kühle Getränke trinken, wie Apfelschorle. Vor allem Amateure halten das für das ideale Sportgetränk. Doch während der Belastung – also während des Trainings – ist Apfelschorle sehr schlecht – auch hierzu gibt es Studien. Diese ergaben, dass sich Sportler deutlich schlapper fühlten, wenn Sie einen Schorle beim Training auch noch mi einem hohem Saftanteil tranken. Schuld daran ist hier wohl der hohe Kaliumgehalt im Fruchtsaft. Mineralwasser ist da die bessere Alternative. Auch Leitungswasser kommt in Frage. Doch spätestens nach 1 bis 1 ½ Stunden benötigt der Körper dann wieder frische Kohlenhydrate. Denn nach dieser Zeit sinkt der Blutzuckerspiegel recht stark ab während eines Trainings. Und dann kann dem Körper auch Apfelschorle zugeführt werden. Alles hängt natürlich von der Trainingsintensität ab und von dem was der Sportler gegessen hat. Streitigkeiten gibt es unter Wissenschaftlern allerdings immer wieder, ob Mineralwasser oder doch eher Leitungswasser gesünder wäre. Das sollte vor allem anhand der Qualität des Leitungswassers entschieden werden. Von kalkhaltigem Leitungswasser ist während eines Trainings auf jeden Fall abzuraten.

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