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Hilfe bei Rasurbrand

Trotz der richtigen Rasur und Pflege kann es vorkommen, dass Männer doch einmal der Rasurbrand erwischt. Dieser kann in unterschiedlichen Stufen auftreten und reicht von leicht über mittel bis hin zu recht schweren Irritationen der Haut. Bei einem leichten Rasurbrand kommt es häufig zu roten Flecken am Gesicht und Hals, die aber in vielen Fällen schon am nächsten Tag nicht mehr zu sehen sind. Und hier reicht es dann aus, nach der Rasur eine Creme oder eine Lotion für die Behandlung zu verwenden. Wer Creme überhaupt nicht mag, der kann – um den Feuchtigkeitsgehalt der Haut wieder zu regulieren – natürlich auch Hausmittel verwenden.

Darüber hinaus gibt es noch die mittlere und die schwere Stufe eines Rasurbrandes. Während die mittlere Stufe meistens mit roten Flecken und Pusteln einhergeht, kommt es bei schweren Rasurbränden neben roten Hautstellen auch zu Pickeln, Pusteln und in einigen Fällen auch zu starken Entzündungen. Hier reicht dann eine Creme zur Behandlung bei weitem nicht aus. Männer, die eine mittlere oder schwere Form von Rasur Brand bemerken, sollten ihr Gesicht und ihren Hals zunächst kühlen. Dazu können kühlende Lotionen, Kühl-Packs oder auch Eiswürfel verwendet werden, die man so lange auf den Bereichen lässt, bis der Schmerz erträglich ist. Hier kann es auch helfen, den gesamten Bereich erst einmal für einige Stunden zu kühlen, damit sich die Haut von den Reizungen etwas erholen kann.

Zur weiteren Behandlung sollte man sich danach eine Waschlotion besorgen, die weder Alkohol noch sonstige brennende Inhaltsstoffe enthält und antibakteriell wirksam ist. Sind durch die Kühlung die Schmerzen einigermaßen abgeklungen, sollte man sich nun zunächst das Gesicht mit einem Waschlappen, warmem Wasser und der Waschlotion waschen. Danach das Gesicht vorsichtig abtupfen und mit einer Creme oder Lotion einreiben. Hierbei sollte darauf geachtet werden, dass diese Produkte sehr viel Feuchtigkeit enthalten, möglichst die Vitamine A und E aufweisen und völlig frei von Konservierungsmitteln sind. Sehr empfehlenswert für eine Behandlung von Rasurbränden sind daher auch Pflegeprodukte für Babys, da diese Mittel auf die empfindliche Haut der Kleinen abgestimmt sind.

Schwere Brände mit Hydrocortison behandeln

Liegt ein schwerer Fall des Rasurbrandes mit Rötungen und Entzündungen vor, kann es ratsam sein, für eine effektive Behandlung nach dem ersten Kühlen einen Hautarzt aufzusuchen. Dieser kann dann in einer Untersuchung auch klären, ob der Rasur Brand eventuell durch falsches Rasieren, eingewachsene Haare oder gar eine Unverträglichkeit von Rasurmitteln verursacht wurde. Oftmals kann auch eine stumpfe Klinge am Rasierer verantwortlich sein. Um die Entzündungen schneller abheilen zu lassen, verschreibt der Dermatologe in erster Linie Medikamente, die auch einen großen Teil an Hydrocortison enthalten. Diese sollten dann mindestens eine Woche verwendet werden. Zusätzlich kann man dazu auch Cremes oder Lotionen verwenden, die viel Feuchtigkeit bieten. Beim Kauf dieser Produkte sollte man aber darauf achten, dass diese für den jeweiligen Hauttyp geeignet sind.

Finger weg vom Rasierer

Da ein Rasur Brand in sehr vielen Fällen von stumpfen Klingen oder der Unverträglichkeit von Schaum verursacht wird, gibt es neben der täglichen Pflege noch ein weiteres Gebot, was höchste Priorität hat: Finger weg vom Rasierer – auch wenn es schwer fällt und die Bartstoppeln langsam anfangen zu jucken. Wer trotz Rasur Brand zum Rasierer greift, riskiert damit, dass sich der Brand auch in die weiter unten liegenden Hautschichten einnistet und es zu chronischen Hautschäden kommen kann. Am besten ist es, den Rasierer, je nach Schwere des Rasur Brandes mindestens ein bis zwei Wochen nicht zu benutzen. Danach sollte die alte Klinge ausgewechselt und der Rasierer gründlich desinfiziert werden, um die vorhandenen Bakterien weg zu bekommen. Diese Prozedur sollte man nach jedem Klingenwechsel wiederholen, um künftig einen Rasurbrand zu vermeiden. Generell sollte jeder Mann nach einem überstandenen Rasurbrand vor jeder Rasur das Gesicht mit einer milden Waschlotion antibakteriell pflegen und nach der Rasur eine Creme oder Lotion verwenden, so kann sich die Haut gut erholen.

Hautarzt zu Rate ziehen

Ein leichter bis mittlerer Rasurbrand geht nach einer intensiven Pflege mit Balsam, Lotion oder feuchtigkeitsspendender Creme sehr häufig nach einer Woche wieder weg. Sollte dies nicht Fall sein, kann es ratsam sein, sich einen Termin beim Hautarzt zu holen, um der genauen Ursache auf den Grund zu gehen. Unter Umständen rät dieser auch dazu, für künftige Rasuren statt eines Nassrasierers auf einen Elektrorasierer umzusteigen. Dieser ist gerade für Männer mit empfindlicher Haut besser geeignet und kann auch einen Rasurbrand verhindern.

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