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Eingewachsene Haare – Tipps und Tricks

Häufig von eingewachsenen Haaren betroffen sind die Menschen, die lockiges, widerspenstiges und dickes Haar haben. Denn dieses Haar neigt eher dazu fein und glatt zu sein und kringelt sich häufig, was natürlich das Einwachsen der Haare in die Haut begünstigt. Zudem gibt es häufig Stellen am Körper, die besonders häufig von eingewachsenen Härchen betroffen sind. Hierzu gehören die Achselpartie und der Schambereich, aber auch das Kinn, der Hals und die Wangen und auch die Beine. Arme werden weniger häufig rasiert, so dass es hier auch nur selten zu Einwachsungen kommt. Hier jeweils 5 Tipps zur Therapie, also Entfernung von eingewachsenen Haaren und zur Prävention, also zur Vorbeugung, dass es überhaupt nicht erst dazu kommt.

Therapie

Die einzige Therapie, die es bei eingewachsenen Haaren gibt, ist diese zu entfernen. Dies geschieht auf einfachem Wege, mit einer Pinzette oder durch Herauszupfen. Dies kann der Betroffene entweder selbst tun oder versuchen oder sich gleich vertrauensvoll an einen Arzt oder eine Kosmetikerin wenden. Hier einige Tipps:

  1. Bereich um die eingewachsene Haar anfeuchten (durch Duschen oder durch Aufbringen von warmen Wasser.
  2. Eine Vorbehandlung mit einer Teebaumöl zur Desinfektion oder Cremes mit Zink, Glycerine oder Vitamin A wird empfohlen. Dies öffnet die Poren und sorgt dafür, dass sich die Haare gut entfernen lassen.
  3. Pinzette bzw. Hände desinfizieren, damit keine Bakterien bzw. Viren in die Wunde gelangen können. Denn auch wie klein die Wunde zu sein scheint mag, es können in sie Bakterien eindringen, die schließlich zu einer schweren Entzündung führen. Das Fatale ist, dass eingewachsene Haare meist nicht erkannt werden, sondern erst, wenn sie sich schon selbst entzündet haben und Eiter aus ihnen austritt.
  4. Mit der Pinzette sollte man das eingewachsene Haar vorsichtig herausziehen. Wichtig ist, dass man hier vorsichtig vorgehen und nicht das umliegende Gewebe verletzt. Ansonsten entstehen unschöne Mini-Narben.
  5. Verhindern kann man die Narbenbildung auch, indem man nach dem Herausziehen die Wunde noch einmal desinfiziert. Schon nach wenigen Stunden ist die Mini-Wunde in der Regel zugeheilt.

 

Prävention

Girl shaving face
Die beste Prävention gegen eingewachsene Haare ist natürlich sie einfach wachsen zu lassen – also sich nicht zu rasieren, wie das schon unsere Vorfahren taten. Da dies aber nicht mehr dem Schönheitsideal entspricht, gilt es Maßnahmen zu ergreifen, die dafür sorgen, dass es überhaupt nicht erst zum Einwachsen von Haaren kommt. Hier die Tipps:

  1. Vor dem Rasieren die Haut weich und durchdringlich machen. Das geht durch Anfeuchten mit einem Waschlappen oder durch vorheriges Duschen.
  2. Vor der Haarentfernung mit dem Rasierer die Haut mit einem Peeling behandeln. Auf diese Weise wird die Verstopfung von Poren verhindert. Anschließend kann man die Haut noch nicht einer Feuchtigkeitscreme behandeln. Auf diese Weise wachsen die Haare gut aus den Poren heraus.
  3. Haare immer nur in Wuchsrichtung entfernen.
  4. Stets einen Rasierer mit scharfen Klingen verwenden. Es muss dabei nicht mal ein mehrschneidiges Produkt sein. Wichtig ist, dass die eine Klinge am Rasierer sauber und scharf ist!
  5. Nach dem Epilieren oder Haar rasieren ist es wichtig, dass die Haut desinfiziert wird. Effektiv ist hier ein Hautspray aus der Apotheke. Alternativ kann man auch Teebaumöl oder Hamameliswasser verwenden.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren unserer Tipps & Tricks zu eingewachsenen Haaren!

LG

Deine Nina

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