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Eingewachsene Haare im Intimbereich

Sie sind ein lästiges Übel: Die Rede ist von eingewachsenen Haaren. Vor allem im Intimbereich können sie unangenehme und schmerzhafte Entzündungen verursachen. Wie kommt es überhaupt zum Einwachsen der Haare? Dafür gibt es sehr unterschiedliche Ursachen. Sie können nach dem Rasieren oder Epilieren auftreten, aber auch durch das Tragen von zu enger Kleidung. Eine Rolle kann auch der Haartyp spielen. Wenn die Haare nicht an die Oberfläche der Haut gelangen, reagiert die Haut häufig mit Rötungen, Irritationen oder schmerzhaften Entzündungen. Im Normalfall kapselt der Körper eingewachsene Haare ein und stößt sie mit der Zeit selbstständig ab.

Typische Ursachen

Zu den häufigsten Ursachen für eingewachsene Haare vor allem im Intimbereich gehört die Haarentfernung. Dabei kann es vorkommen, dass die Haare beim Nachwachsen nicht gerade aus der Haut, sondern unter der Haut wachsen. Das kann zu unangenehmen Reaktionen der Haut führen. Außerdem können Haare einwachsen, wenn der Wachstumskanal durch abgestorbene Hautschüppchen oder Talg blockiert wird. Ein weiterer Faktor ist zudem noch der Hauttyp. Besonders krauses oder sehr dickes neigt zum Einwachsen. Auch enge Kleidung oder Druck bzw. Reibung auf der Haut können dafür sorgen, dass die Haare nicht richtig herauswachsen.

Dabei ist vor allem der Intimbereich anfällig für eingewachsene Haare. Die Haut ist hier besonders weich und empfindlich. Krause und feste Haare sorgen dafür, dass die nachwachsenden Haare „zurücklocken“ und in Richtung der zarten Haut nachwachsen und sie verletzen. Auch unter den Achseln sind die Haare weicher und können leicht einwachsen. Auch hier ist die Haut sehr weich, empfindlich und elastisch, damit sie die Bewegungen des Schultergelenks mitmachen kann. Damit ist aber auch das Risiko größer, dass hier die Haut nach dem Rasieren brennt oder Haare einwachsen. An den Beinen ist das Haar meist dünn und die Haut fester. Hier kann es vorkommen, dass durch zu enge Hosen die Haut scheuert und so die Wuchsrichtung der Haare beeinflusst wird.

Eingewachsene Haare vermeiden

Bei jeder Frau ist die Tendenz zu eingewachsenen Haaren unterschiedlich. Durch sanfte Haarentfernung und mit den richtigen Pflegeprodukten können Hautirritationen und eingewachsene Haare weitgehend vermieden werden. So besteht auch eine geringe Gefahr, dass sich eingewachsene Haare entzünden. Zudem bleibt die Haut so weich und geschmeidig. Experten raten zu einer besonders schonenden Methode, die Haare zu entfernen.

Viele Frauen bevorzugen zur Haarentfernung die Rasur. Das geht schnell, ist effektiv und in der Regel schmerzfrei. Wichtig dabei sind sehr scharfe, saubere Klingen, damit die Haare glatt abgeschnitten werden. Unterstützt wird die sanfte Rasur durch einen pflegenden Rasierschaum. Rasiert wird in Wuchsrichtung. Andere Frauen bevorzugen dagegen Epilieren oder Wachsen. Dabei werden die Haare mit der Haarwurzel entfernt. Das ist nicht ganz schmerzfrei, hält aber länger an. Mit der Zeit wachsen die Haare komplett neu nach. Eingewachsene Haare können auch hier vorkommen, wenn die Haarwurzel beschädigt wurde und die Haare somit schief nachwachsen.

Einige nützliche Tipps

Mit einigen Geheimtipps lassen sich eingewachsene Haare weitgehend vermeiden. So sollte die Haut vor der Rasur gut vorbereitet werden. Mit einem Schaumbad oder einer warmen Dusche wird die Haut geschmeidig und die Poren öffnen sich. So lassen sich die Haare leichter entfernen. Mit Rasierschaum kann die Klinge besser über die Haut gleiten und die Haare können leichter entfernt werden. Mit einem regelmäßigen Peeling werden zuverlässig überschüssiger Talg und abgestorbene Hautschüppchen entfernt und die Haarkanäle bleiben frei. Die Haut sollte zudem durch regelmäßiges Eincremen feucht und geschmeidig gehalten werden, damit die Haare an die Hautoberfläche gelangen. Mit ausreichend Flüssigkeit, also viel Trinken, bleibt die Haut elastisch und wird optimal durchblutet. Trockene Haut begünstigt das Einwachsen der Haare. Eingewachsene Haare können behutsam mit einer scharfen, desinfizierten Pinzette freigelegt werden. Die Stelle sollte mit einem Antiseptikum desinfiziert werden. So kann das Haar richtig herauswachsen. Ist die Entzündung bereits bemerkbar und schmerzhaft, ist der Besuch beim Hautarzt dringend ratsam.

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