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Eingewachsene Haare – Cremes & Hausmittel

Ein eingewachsenes Haar ist eines dieser kleinen Probleme, die nach der Rasur oder dem Epilieren auftreten können. Gerade Menschen mit kräftiger, krauser Körperbehaarung neigen dazu. Feine Haare wachsen seltener ein. Ein eingewachsenes Haar kann aber auch zu einem größeren Problem werden, nämlich immer dann, wenn es sich entzündet oder ein Abszess entsteht.

Cremes gegen eingewachsene Haare

Cremes mit folgenden Bestandteilen helfen bei eingewachsenen Haaren.

  • Glycerine spenden Feuchtigkeit und sorgen für offene Poren
  • Zink fördert die Wundheilung und lindert Juckreiz
  • Teebaumöl wirkt entzündungshemmend und desinfiziert
  • Vitamin A fördert das Wachstum und den Aufbau der Haut.

Es gibt eingewachsene Haare Cremes und Salben, die mehrere dieser Inhaltsstoffe aufweisen. Einige Inhaltsstoffe, wie Teebaumöl oder Zink beispielsweise, sind auch separat erhältlich. Cremes können passend dosiert direkt auf die betroffene Hautstelle aufgetragen werden. Sie behandeln allerdings nur die Symptome, nicht die Ursache.

After Shave und alkoholhaltige Lösungen – besser nicht!

Hin und wieder bekommt man den Ratschlag, die betroffenen Stellen mit alkoholhaltigen Lösungen zu desinfizieren oder nach der Rasur ein After Shave mit Alkoholanteil zu verwenden. Das sollte man aber tunlichst vermeiden! Alkohol reizt die Haut. Eine beanspruchte Haut bietet einen wunderbaren Nährboden für eingewachsene Haare.

Um dem Problem der eingewachsenen Haare entgegenzuwirken, müssen die Ursachen zunächst festgestellt werden. Wichtig ist, dass man diese bekämpft oder ihnen vorbeugt.

Vorsorge ist besser als Nachsorge

Die Ursache für eingewachsene Haare ist zunächst einmal die Haarentfernung. Darauf verzichten möchten aber wohl die wenigsten, weshalb diese Ursache nur auf eine Art und Weise bekämpft werden kann:

Gar nicht erst rasieren – dauerhafte Haarentfernung

Die dauerhafte Haarentfernung ist eine gute Methode, eingewachsene Haare zu vermeiden. Gerade für Leute, die viel zu tun haben und daher vor und nach der Rasur nicht die nötige Zeit zur Pflege der Haut aufwenden können, ist die dauerhafte Haarentfernung eine Überlegung wert. Auf lange Sicht ist dies sogar noch viel kostengünstiger – was ein weiterer Vorteil ist. Die Methode ist nur bei dunklen Haaren möglich, die aber ohnehin eher dazu neigen einzuwachsen als helle, feine Haare.

Wer nicht auf die Rasur verzichten möchte, sollte den Rasierer in Wuchsrichtung ansetzen sowie einige Vor- und Nachbereitungen treffen, die im Folgenden beschrieben werden:

1. Peeling vor der Rasur

Um die Haut geschmeidiger zu machen und die Haare aufzustellen, eignet sich vor der Rasur ein gründliches Peeling. Der Rasierer kann dadurch die Haare besser packen und so einwachsenden Haaren vorbeugen. Eine weniger raue oder rissige Haut bietet eine stabile Oberfläche, die das Risiko ebenfalls verringert.

2. Richtige Pflege der Haut

Auch nach der Rasur ist die richtige Pflege der Haut wichtig, um eingewachsenen Haaren vorzubeugen. Nicht nur nach jeder Rasur, besser noch nach jedem Duschen sollte die Haut mit einer feuchtigkeitsspendenden oder rückfettenden Lotion eingecremt werden.

Bei Entzündung zum Arzt

Hat sich die Haarwurzel erst entzündet oder sich auf der Haut ein Abszess gebildet, sollte man umgehend einen Hautarzt aufsuchen. Dieser wird mit einem Skalpell einen kleinen Schnitt in die Haut machen, um das eingewachsene Haar zu entfernen. Unter Umständen müssen Medikamente eingenommen oder kortisonhaltige Cremes angewendet werden, die die Entzündung hemmen und außerdem die Heilung unterstützen.

Zwar gibt es Möglichkeiten, ein das Problem mit eingewachsene Haare Cremes zu behandeln, allerdings ist Vorsorge immer besser als Nachsorge. Die Bekämpfung der Ursachen sollte außerdem unbedingt im Fokus stehen, wenn man regelmäßig unter eingewachsenen Härchen nach der Rasur leidet. Peelings vor dem Rasieren oder Epilieren und feuchtigkeitsspendende Lotionen danach können helfen, die Haut resistent gegen das Problem zu machen. Schließlich kann man eingewachsene Haare gänzlich vermeiden, wenn man auf regelmäßige Haarentfernung verzichtet. Eine dauerhafte Haarentfernung kann hier Abhilfe verschaffen. Bei Entzündungen oder Abszessen ist der Hautarzt aufzusuchen.

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