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Der Rasurbrand

Bei den meisten Männern gehört die tägliche Rasur zur Morgenroutine wie das Zähneputzen. Sei es, um wieder ein strahlend glattes Gesicht zu bekommen oder um den Bart wieder gekonnt in Form zu bringen. Zu einer normalen Rasur gehört meist ein Elektro- oder Nassrasierer. In den meisten Fällen verläuft eine Rasur ohne Probleme. Hin und wieder kann es trotzdem passieren, dass nach dem Rasieren schmerzhafte Hautirritationen auftreten.

Eine mögliche Hautirritation kann der Rasurbrand sein. In medizinischen Fachkreisen ist dieser auch als Pseudofolliculitis barbae bekannt. Für den Laien ist ein Rasurbrand relativ leicht zu erkennen, da er nach dem Rasieren meist sichtbare Irritationen der Haut nach sich zieht. Diese Irritationen zeigen sich entweder als rote Stellen oder als besonders empfindliche, gereizte Haut. Es kann sogar vorkommen, dass sich im Gesicht nach der Rasur kleine rote Pickelchen bilden. Sehr häufig treten diese Reizungen vor allem am Hals auf. Normalerweise ist ein Rasurbrand mit den richtigen Hilfsmitteln nach ein paar Tagen schon wieder vergessen. Es gibt auch Fälle, bei denen diese Reizung immer wieder oder sogar dauerhaft auftritt. Hier sollte man sich medizinische Hilfe suchen, da es sonst zu langfristigen Schäden der Haut kommen kann.

Nassrasur fördert Rasurbrand

Untersuchungen haben gezeigt, dass vor allem Männer die zur morgendlichen Bartpflege einen Nassrasierer benutzen, recht häufig von Rasurbrand betroffen sind. Dabei wird die Haut nämlich schon beim Rasieren minimal gereizt. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Männer mit einem Elektrorasierer ganz davon ausgenommen sind. Es betrifft sie nur wesentlich seltener.

So beugt man vor

Hautreizungen jeglicher Art sind nicht nur lästig, sondern teilweise auch recht schmerzhaft. Deshalb gibt es den ein oder anderen Trick mit dem man Vorbeugen kann. Es gibt einige Hausmittel als auch Produkte aus der Drogerie die weiterhelfen können.

Um einen Rasurbrand effektiv zu vermeiden, kommt es bereits vor dem Rasieren auf die richtigen Vorbereitungen an. Viele Männer haben sich bestimmt schon die Frage gestellt, warum Frauen in ihrem Schrank so unglaublich viele Cremes und Tuben haben? Die Antwort darauf ist denkbar einfach: viele Frauen legen sehr großen Wert auf eine gepflegte und saubere Haut. Deshalb befreien sie ihre Haut jeden Morgen mit Peeling und Co von Schmutz, Staub und anderen Unreinheiten. Dieses Prinzip sollten auch Männer mehr beherzigen um Rasurbrand zu vermeiden. Einfach gesagt, sollte jeder Mann vor dem Griff zum Rasierer ein feuchtes, warmes Handtuch und ein Peeling Produkt zur Hand nehmen und damit das Gesicht von abgestorbenen Hautschuppen befreien.

Gute Klingen sind das A und O

Ist die Haut erst einmal gut vorbereitet, sollte nun der Rasierer geprüft werden. Dies gilt vor allem für die Klingen, sie sollten vor allem scharf sein. Danach sollte man auch das Barthaar genauer inspizieren um sicher zu gehen, dass man immer mit der Wuchsrichtung rasiert.

After Shave benutzen

Nach der Rasur sollte ein After Shave benutzt werden, es sorgt nicht nur für einen angenehmen frischen Duft, sondern kann auch vor Reizungen und Entzündungen schützen.

Die Behandlung von Rasurbrand

Es kann passieren, dass es, trotz all der Vorsichtsmaßnahmen, zum Rasurbrand kommt. Damit sich die Haut schnell wieder erholt, sollte man die Pflege nicht vernachlässigen. Ist das Feuer beim Rasurbrand entfacht, ist es vor allem wichtig zu kühlen. Kälte kann hilfreich sein um den Schmerzen schnell zu lindern. Doch nicht jeder hat ein Kältespray im Schrank stehen. Glücklicherweise gibt es auch Wasserhahn und Eisbeutel. Außerdem sollte der Rasierer die nächsten Tage im Schrank bleiben.

Die richtige Pflege

Generell sollte man die Tage nach dem Rasurbrand dazu nutzen die entzündete Haut zu pflegen. Pflegeprodukte, die weder Konservierungsmittel noch Alkohol enthalten sind in diesem Fall die richtige Wahl. Darüber hinaus sollten diese Proukte am besten pflanzliche Inhaltsstoffe und Vitamine enthalten, die der Haut Feuchtigkeit zurück geben. Man darf trotzdem nicht außer Acht lassen, dass die jeweilige Lotion oder Creme zum Hauttyp passen muss.

Wer gerade die Freuden des Vaterseins erlebt, kann natürlich auch einmal einen Blick auf die Hautpflegeprodukte des Nachwuches werfen. Sie bieten die passenden Inhaltsstoffe. Für Männer, die absolut kein Fan von Cremes und Lotionen sind, gibt es als Alternative einige Hausmittel, die man in jedem Supermarkt finden kann. Wer sich bei all den Alternativen nicht ganz sicher ist, welche Pflege in Frage kommt, sollte ruhig den Rat eines Arztes einholen oder sich einfach Tipps von einer Kosmetikerin geben lassen.

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