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Der Schnurrbart – beliebt und einfach zu pflegen

In jeder Epoche gab es gewisse Barttrends die modisch waren und an denen sich jeder Mann orientierte. Darunter gibt es natürlich auch Klassiker die bis heute große Beliebtheit erfahren. Zu diesen ewigen Klassikern gehört auch der Schnurrbart oder Oberlippenbart. Dieser hat heute, bei der Vielzahl an neumodischen Bart Varianten, auch gleich mit dem Wort Moustache noch einen neuen Namen bekommen. Wie der Name schon sagt, betont der Oberlippenbart den Raum zwischen Nase und Oberlippe. Hier sind dem Styling keine Grenzen gesetzt, er kann kurz und schmal, voluminös, breit, gezwirbelt oder gekräuselt sein.

Woher kommt der Schnurrbart

Woher der Schnurrbart genau kommt, ist nicht bekannt. Er hat sich wie viele Klassiker im Laufe der Jahre entwickelt und ist heute auch unter den Namen Schnauzbart, Schnnauzer, Oberlippenbart oder Moustache bekannt. Was die prominenten Träger angeht, so reicht das Spektrum von Heiner Brand und Freddie Mercury über Johann Lafer bis zu Magnum alias Thomas Selleck.

Das Image und der Coolnessfaktor

Das Image des Moustache hängt stark von seinem Styling ab. Dadurch kann er modern, alternativ oder altbacken bis ungepflegt wirken.

Für wen ist der Schnurrbart geeignet?

Der Oberlippenbart steht Männern mit einem eher länglichen oder ovalen Gesicht am Besten. Ist der Oberlippenbart in eine andere Bartvariante mit integriert, kommen natürlich auch andere Gesichtskonturen in Frage.

Die passende Kleidung und Frisur

In Sachen Kleidung kann Mann mit Oberlippenbart wirklich alles tragen. Ob Jeans und Pullover, Hemd und Hose, Anzug, sportliche Kleidung oder die Lederhose – hier passt alles!

Was die Frisur angeht, ist es ähnlich wie mit der Kleidung. Es kommt zwar ein wenig auf die Variante und Kombination mit anderen Bärten an, aber hier geht von heller bis dunkler Haarfarbe alles. Selbst der Schnitt kann von kurz bis hin zu längeren Haaren reichen.

Der Schnurrbart im Business

Wenn der Schnurrbart regelmäßig gut geschnitten wird und gepflegt aussieht, kann er ohne weiteres im Business getragen werden. Hier sind elegante Varianten, die nicht zu sehr ausufern zu bevorzugen. Der Schnurrbart sollte exakt getrimmt sein, und gepflegt wirken.

Der Bart und seine Wirkung auf Frauen und Männer

Wild, alternativ, stark, mutig, selbstbewusst, witzig oder abenteuerlustig. Ein Oberlippenbart kann auf Frauen die unterschiedlichste Wirkung haben, je nachdem für welche Form sich der Träger am Ende entscheidet und welchen Stil er dazu kombiniert.

Andere Männer dürften Träger von Oberlippenbärten für männlich und vielleicht ein wenig rebellisch halten. Ihnen gegenüber steht auch ein Mann, der weiß, was er will. Dieser könnte dann in geschäftlichen Angelegenheiten durchaus auch zum harten Verhandlungspartner werden. Aber an sich kann man Männer, die diese Bart Frisur gewählt haben, in keine bestimmte Schublade in Sachen Wirkung stecken, da hier der erste Blick auch manchmal etwas täuschen kann.

Wie pflegt man einen Schnurrbart?

Der Schnurrbart ist in erster Linie ein recht pflegeleichter Bart. Je nach Styling benötigt man aber einen Trimmmer oder eine Schere. Dennoch muss man auch bei diesem Bart zuerst etwas Geduld mitbringen, da auch der Schnauzer zuerst eine gewisse Länge haben muss um ihn zu stylen. Empfehlenswert ist, sich während der Bart wächst, Gedanken zu machen, in welche Richtung man gehen möchte. Ist der Oberlippenbart endlich gut gewachsen und möchte man ihn ich dieser Form behalten, sollte man täglich zum Rasierer greifen und diesen ein wenig glatt rasieren. Möchte man ihn hingegen etwas buschiger oder an den Seiten länger haben, sollte vor dem Rasierer nach einigen Tagen erst einmal der Trimmer genutzt werden, um den Bart zu stutzen. Sind Zwirbel und andere Wuchsrichtungen erwünscht, könnte für den Schnitt der feinen Haare auch eine Schere möglich werden.

Es gibt viele unterschiedliche Arten von Schnurrbärten

  • Bleistiftschnurrbart oder Clark-Gable-Bart
    Der Bleistiftschnurrbart ist ein Klassiker. Clark Gable machte ihn in den 1930er und 1940er Jahren berühmt und so wird er oft auch Clark-Gable-Bart genannt. Der Bleistiftschnurrbart ist, wie der Name vermuten lässt, sehr schmalen und dünn. Es sollte ein kleiner Abstand zur Oberlippe gelassen werden, was man am Besten mit einem Trimmer realisieren kann.
  • Dali
    Der Maler Salvador Dali (1904 – 1989) machte diesen halbhohen und schmalen Schnurrbart zu seinem Markenzeichen. Der Dali setzt direkt über der Oberlippe an und hat lange, dünne, zu den Seiten hochgedrehte Enden.
  • Chaplinbart (Fliege bzw. Hitlerbart)
    Der Chaplinbart ist ein schmaler Overlippenbart, der in etwa die Größe einer Briefmarke besitzt. Charlie Chaplin ist ein berühmter Vertreter dieses Schnurrbartes, der auch unter dem Namen Zweifingerbart bekannt ist.
  • Englische Bart / Imperial
    Der Schnurrbart in englischen Stil ist sehr geschwungen und wurde vornehmlich im 19. Jahrhundert getragen. Er war vor allem bei britischen Aristokraten beliebt.
  • FU MANCHU-BART
    Der Fu Manchu-Bart ist eine sehr beliebte Form des Schnurrbartes. Neben dem klassischen Oberlippenbart verläuft er an den Seiten senkrecht nach unten. Er wird auch gerne als Mongolenbart oder Hufeisen betituliert. Diese Art des Schnurrbartes ist etwas schwieriger zu trimmen. Im Gegensatz zum klassichen Schurrbart verlängert der Fu Manchu-Bart das Gesicht optisch.
  • Kaiser-Wilhelm- oder Zwirbelbart
    Kaisers Wilhelm II, der von 1888 bis 1918 an der Macht war, machte den Zwirbelbart berühmt und gab ihm auch gleich seinen Namen. Der Zwirbelbart besitzt einen kräftigen Bartwuchs zwischen Nase und Mund, wobei die Barthaare nach links und rechts gekämmt und an den Enden nach oben hin gezwirbelt werden.
  • Slawenhaken
    Die Form des Schnurrbarts ist vor allem in Ungarn früher verbreitet gewesen. Rocker und Biker tragen ihn gerne. Es handelt sich hier um einen extrem buschigen Schnurrbart, wobei die Bartenden über die Mundwinkel hinaus meist bis zum Kinn reichen.
  • Schnauzer oder Wallrossbart
    Der dicke Wallrossbart oder Schnauzer ist besonders buschig und erstreckt sich über die gesamte Oberlippe. An den Mundwinkeln hängt das Barthaar nach unten.
  • Selleck
    In den 1980er Jahren wurde der Selleck – benannt nach dem US-Schauspieler Tom Selleck – weltbekannt. Tom Selleck spielte in der Serie Magnum, die von 1980 bis 1988 lief, einen Privatdedektiv, der mit seinem schicken roten Ferrari auf Hawaii ermittelt.
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