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Bumble – die bessere Dating App für Frauen

Auf dem Campus der Universität von South California begann die atemberaubende Erfolgsgeschichte der Online-Dating-Plattform Tinder. Dort wurde das Geschäftsmodell zum ersten Mal getestet. Die Jugendfreunde Justin Matten und Sean Rad hatten mit fünf anderen jungen Unternehmern, darunter war Whitney Wolfe die einzige Frau, eine App fürs Dating entwickelt, die auf einem ganz einfachen Prinzip aufbaut. Den Benutzern werden Singles in ihrer näheren Umgebung vorgestellt. Wenn sie vom Profilbild angetan sind, wischen sie nach rechts, im umgekehrten Fall nach rechts. Wenn beide am Gegenüber interessiert sind, kommt es zum sogenannten „Match“, das heißt, die Chatfunktion wird freigeschaltet. Ein halbes Jahrzehnt nach dem offiziellen Start hat Tinder mehr als 50 Millionen User in 196 Staaten, die jeden Tag 1,4 Milliarden Mal seit rechts oder links wischen. Die kostenlose App bietet seit 2015 Zusatzfunktionen an, die ebenfalls Gebührenfrei sind, wie zum Beispiel, dass Bilder, die aus Versehen weggewischt wurde, noch einmal betrachtet werden können.

Whitney Wolfe erneuert mit „Bumble“ die digitale Welt des Flirtens

Vor kurzem wurde veröffentlicht, dass Tinder auf seiner Plattform für die begehrtesten Nutzer betreibt. Im Geheimklub „Tinder Select“ dürfen nur diejenigen Nutzer auf Partnersuche gehen, die besonders erfolgreich und/oder attraktiv sind. Whitney Wolfe, die mit 22 Jahren zu den Gründern von Tinder gehörte, erneuert die digitale Welt des Flirtens nun zum zweiten Mal, mit ihrer App „Bumble“. Das Dating-Portal funktioniert auf den ersten Blick wie Tinder. Wenn beide Singles nach rechts wischen, wird ein Fenster zum Chatten geöffnet.

Aber, und nun kommt das Revolutionäre: Die erste Nachricht kann nur die Frau schreiben. Der Mann verschwindet aus ihrer Liste, wenn sie das innerhalb von 24 Stunden nicht tut. Whitney Wolfe erklärt: „Er kann niemals sagen, dass du verzweifelt bist, weil du den ersten Schritt machst – weil es ja gar nicht anders geht.“ Früher hat Whitney Wolfe selbst oft Hemmungen gehabt einen Mann anzusprechen. Die Dating-Queen fährt fort: „Ich habe viel darüber nachgedacht, warum beim Daten so viel falsch läuft. Und ich glaube, es hat damit zu tun, dass Männer immer die Kontrolle haben. Also dachte ich: Warum nicht den Frauen die Kontrolle überlassen.“

Bumble bei den erfolgreichsten Dating-Apps der Welt auf Platz vier.

Mit ihrer frauenfreundlichen App – 80 Prozent in ihrer Mannschaft sind Frauen – möchte Whitney Wolfe, den digitalen Flirt für eine Frau angenehmer und sicherer machen. Wer auf Bumble durch schlechte Manieren auffällt, wird aus der Community ausgeschlossen, Fotos werden auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft. Das neue Geschäftsmodell scheint bestens zu funktionieren: In nur zwei Jarhen ist die Zahl der User auf über 13 Millionen gewachsen. Damit steht Bumble bei den erfolgreichsten Dating-Apps der Welt auf Platz vier.

Whitney Wolfe weiß zwar, dass sie mit ihrer Dating-App keine Lösungen für die Probleme der Welt zur Verfügung stellen kann. Aber: „Ich wollte etwas erschaffen, das die Welt ein bisschen besser macht. Und positive Beziehungen sind ein großer Teil von dem, was uns glücklich macht.“ Bumble ist für Whitney Wolfe keine App, sondern eine Bewegung. Sie kann ändern, wie Männer und Frauen in ihrer Beziehung miteinander umgehen. Das amerikanische Magazin „Forbes“ wählte Whitney Wolfe zu den 30 vielversprechendsten Personen unter 30.

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