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Bartrasierer und Bartpflege

Ein Bart sollte immer gepflegt aussehen, egal wie lang er ist. Dafür sollten sowohl der passende Rasierer als auch die optimalen Pflegeprodukte immer zur Verfügung stehen.

Welcher Rasierer soll es sein?

Der Elektrorasierer

Der Elektrorasierer gilt als modern und elegant und kann in zwei verschiedenen Ausführungen erworben werden, als Rotations- und Folienrasierer. Die heutigen Modelle weisen zumeist eine sehr lange Akkulaufzeit auf und müssen lediglich sehr selten aufgeladen werden. Sehr moderne Elektrorasierer sind in der Lage nass und auch trocken zu rasieren. Mit ihnen ist eine extrem saubere Rasur möglich. Die Haut wird hierbei sehr schonend behandelt. Er eignet sich ideal für Reisen, da lediglich eine Steckdose benötigt wird, um ihn zu nutzen. Zudem ist der Elektrorasierer etwas schwerer und auch teurer als ein Nassrasierer.

Der Nassrasierer

Der Nassrasierer funktioniert ohne Strom und kann daher überall genutzt werden. Um ein perfektes Rasierergebnis zu erhalten, wird allerdings Rasierschaum oder Rasiergel benötigt. Er ist vergleichsweise günstig und kann sehr gründlich rasieren. Er eignet sich ideal auf Reisen, da kein Strom benötigt wird. Nachteilig ist hingegen, dass alle 2 bis 3 Monate die Klingen gewechselt werden müssen, was zusätzliche Kosten verursacht. Zudem besteht eine höhere Verletzungsgefahr als bei einem Elektrorasierer.

Das Rasiermesser

Das Rasiermesser eignet sich vor allem bei sehr empfindlicher Haut. Es muss regelmäßig geschliffen werden, um scharf zu bleiben. Wenn es jedoch richtig gepflegt wird, hält das Rasiermesser ein Leben lang. Es gibt auch Modelle, bei denen die Klingen wie bei einem Nassrasierer gewechselt werden können. Vorteilhaft ist, dass das Rasiermesser einfach in der Handhabung ist und das bei einem günstigen Preis. Nachteilig ist hingegen, dass gerade am Anfang eine sehr hohe Verletzungsgefahr besteht.

Nass oder trocken?

Die Trockenrasur

Die Trockenrasur ist für Männer geeignet, die es möglichst bequem und auch schnell haben wollen. Denn hierfür wird lediglich das Preshave aufgetragen, der Elektrorasierer angeworfen und die Rasur kann beginnen. Zudem ist hierbei auch das Verletzungsrisiko vergleichsweise klein. Gerade Männer, die eine empfindliche Haut haben, sollten die Trockenrasur bevorzugen. Der Nachteil hierbei ist allerdings, dass die Rasur nicht so gründlich wie bei der Nassrasur ausfällt. Denn die Barthaare werden lediglich oberflächlich entfernt, sodass immer kleine Stummel stehen bleiben; der Bartwuchs ist auch schneller. Und daher muss die Rasur auch deutlich schneller wiederholt werden.

Die Nassrasur

Die Nassrasur ist dagegen sehr viel gründlicher, da sich die Rasierklingen der Gesichtsform ideal anpassen. Zudem wird das Barthaar unmittelbar an der Hautoberfläche abgekappt. Auch für diese Variante wird Rasierschaum oder Rasiergel benötigt, um die Stoppeln leichter entfernen zu können. Die Nassrasur sollte idealerweise nach dem Duschen oder Baden erfolgen. Denn das warme Wasser sorgt dafür, dass die Barthaare eingeweicht werden, wodurch sie sich besser abschneiden lassen. Dis Nassrasur ist allerdings nicht für alle Männer geeignet. So sollten diejenigen, die eine besonders empfindliche Haut haben, lieber die Trockenrasur mit dem Elektrorasierer bevorzugen.

Rasierschaum oder Rasiergel?

Rasierschaum und Rasiergel haben die Aufgabe, den Bart auf die spätere Rasur vorzubereiten. Das gewählte Produkt sollte mindestens 2 bis 3 Minuten einwirken. Hierdurch können die Barthaare besser entfernt werden und der Rasierer besser gleiten. Die meisten Männer bevorzugen Rasierschaum, einige nutzen dagegen eher Rasiergel. Letzteres ist etwas teurer, kann aber besser dosiert werden. So wird bei einer Rasur mit Rasiergel deutlich weniger Rasiermittel benötigt. Rasierschaum hat dagegen den Vorteil, dass er sehr fest wird, wenn man die Dose zuvor etwas schüttelt. Dass der Schaum relativ schnell wieder zusammenfällt, ist ein kleiner Nachteil zum Rasiergel.

Warmes oder kaltes Wasser beim Einschäumen?

Vor der Rasur ist warmes Wasser zu bevorzugen, um das Gesicht abzuwaschen. Hierdurch werden die Poren geöffnet, sodass die Barthaare weiter aus der Haut herauskommen und einfacher rasiert werden können. Um den Rasierschaum oder das Rasiergel nach der Rasur abzuwaschen, sollte hingegen kaltes Wasser genutzt werden. Denn dieses sorgt dafür, dass sich die Poren wieder schließen und kein Dreck oder Schweiß in diese gelangen.

Welche Produkte sollten vor und nach der Rasur verwendet werden?

Bei der Trockenrasur sollten die Bartstoppeln möglichst trocken sein. Das sogenannte Preshave entzieht den Stoppeln wie auch der Gesichtshaut die Flüssigkeit, sodass der Rasierer reibungslos gleiten kann. Und dies bewirkt, dass das Risiko für eventuelle Verletzungen gemindert wird. Wie auch beim Aftershave sind in den verschiedenen Produkten diverse ätherische Öle, Menthol und weiter Duftstoffe enthalten. Das Preshave sollte gegen die Wuchsrichtung einmassiert werden.

Nach der Rasur sollten hautschonende Produkte verwendet werden. So eignet nach dem Abwaschen des Schaums oder des Gels ein Aftershave-Balsam. Dieser versorgt die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit und bewirkt, dass die Poren geschlossen bleiben. Da eine Rasur die Haut strapaziert, ist es sehr wichtig, sie anschließend zu behandeln, um Reizungen und Rötungen zu verhindern. Viele Aftershaves sind mit Alkohol versehen, was nicht allen Männern entgegen kommt. Wenn eine sensible oder trockene Gesichtshaut vorhanden ist, sollte auf den oben beschriebenen Balsam gesetzt werden. Alkohol, zumeist Ethanol, kann in Aftershave-Produkten aber auch sehr hilfreich sein. So profitieren vor allem Männer von diesem, die eine sehr ölige Haut haben.

Bartpflege

Auch für die Wäsche eines Bartes können diverse Pflegeprodukte gekauft werden, wie zum Beispiel Bartöl, Bartwichse oder auch Bartpomade. Handelt es sich um einen sehr langen Bart, sollte er zudem auch gekämmt werden. Wenn er langsam grau wird, kann er zudem auch gefärbt werden. So können vor allem sehr eitle Männer die grauen Barthaare verbergen. Andere hingegen stören diese nicht und belassen den Bart, wie er ist.

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